Töten für Fußball muss aufhören

Im Vorfeld der Fußball-WM 2030 in Marokko droht unzähligen Straßenhunden ein grausamer Tod durch gezielte Säuberungsaktionen. Wir fordern das sofortige Ende dieser Tötungen und setzen uns für nachhaltigen, humanen Tierschutz ein.

Bitte beteiligt euch an der Veto-Petition

Texte für die schriftliche Beschwerde unten im Kapitel!

Schreibt eine Email an die FIFA und die CAF 

FIFA allgemein contact@fifa.org

Verletzung der UN-Kinderrechtskonvention wegen Traumatisierung der Kinder, die Zeuge der "Säuberung" werden

humanrightscomplaint@fifa.org

Es gibt ein offizielles Beschwerdeformular

CAF

info@cafonline.com

Es wird empfohlen, Englisch als Sprache zu wählen

Hier die Beschwerdeschreiben zum Kopieren - unterschreiben und los!!!

Betreff: Formelle Beschwerde: Stoppt die Massentötung von Straßenhunden in Marokko zur WM 2030

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich an Sie, um meine tiefe Besorgnis und meinen scharfen Protest bezüglich der aktuellen Berichte über die systematische und grausame Massentötung von Straßenhunden in Marokko auszudrücken. Berichten zufolge sollen im Vorfeld der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2030 Millionen Tiere vergiftet, erschossen oder grausam eingesperrt werden, um das Stadtbild zu bereinigen.

Als weltweiter Dachverband trägt die FIFA eine ethische Verantwortung dafür, dass für die Austragung ihrer Turniere keine derartigen Grausamkeiten begangen werden. Diese Praktiken verstoßen zudem gegen bestehende nationale Tierschutzabsichten (TNVR-Konzepte) und schädigen das Ansehen des Fußballs massiv.

Ich fordere Sie eindringlich auf, Ihren Einfluss auf die marokkanischen Behörden geltend zu machen, um die Tötungen sofort zu stoppen und stattdessen humane, nachhaltige Lösungen (wie Kastrations- und Impfprogramme) zu verlangen. Der „Beautiful Game“ darf nicht auf Tierleid aufgebaut werden.

Mit freundlichen Grüßen,

[Dein Name]



Subject: Formal Complaint: Stop the mass culling of stray dogs in Morocco ahead of World Cup 2030

Dear Sir or Madam,

I am writing to express my deep concern and strong protest regarding the ongoing systematic and brutal culling of stray dogs in Morocco. Reliable reports indicate that up to three million street animals are being shot, poisoned, and inhumanely eliminated to "clean up" cities ahead of the 2030 FIFA World Cup.

As the global governing body, FIFA has an ethical responsibility to ensure that host nations do not resort to such horrific acts of cruelty in preparation for your events. Furthermore, these brutal public actions violate animal welfare and cause long-term trauma to local communities and children.

I urge FIFA to intervene immediately, pressure the Moroccan authorities to stop these killings, and demand the enforcement of humane Trap-Neuter-Vaccinate-Return (TNVR) programs instead. The "beautiful game" must not be associated with such violence.

Sincerely,

[Dein Name]

 

Offener Brief/Beschwerdebrief an die FIFA, kann man im Beschwerdeformular absenden.


Betreff: Systematische Massentötungen von Straßenhunden in Marokko und die daraus
resultierende Verletzung von Kinder-Grundrechten (UN-Kinderrechtskonvention)


Sehr geehrte Damen und Herren,


mit diesem Schreiben möchten wir Ihre dringende Aufmerksamkeit auf eine tiefgreifende menschenrechtliche und ethische Krise lenken, die sich derzeit in Marokko vollzieht: die fortlaufenden,
systematischen Massentötungen von Straßenhunden durch lokale Behörden.
Diese Praxis steht nicht nur in direktem Widerspruch zu modernen Tierschutzstandards und internationalen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), sondern stellt auch eine eklatante Verletzung der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) dar, zu deren Einhaltung sich Marokko völkerrechtlich verpflichtet hat.

1. Psychische Grausamkeit und Traumatisierung von Kindern (Art. 19 UN-KRK)
Die Tötungen – oft durchgeführt durch Erschießen, Vergiften mit Strychnin oder brutales Einfangen –
finden häufig am helllichten Tag in Wohngebieten statt. Kinder werden unfreiwillig Zeugen, wie Tiere,
die sie oft kennen und füttern, unter qualvollen Schmerzen sterben. Dies verletzt Artikel 19 der UN-Kinderrechtskonvention, der Kinder vor jeglicher Form psychischer Gewalt schützt. Studien belegen, dass das Miterleben solcher extremer Gewalt zu schweren psychischen Traumata, Angststörungen und einer Abstumpfung gegenüber Gewalt führen kann.

2. Gefährdung des Kindeswohls und der Sicherheit (Art. 3 & Art. 6 UN-KRK)
Der Einsatz von Schusswaffen und hochgiftigen Substanzen (wie Strychnin) in öffentlichen Räumen gefährdet die physische Sicherheit von Kindern direkt. Zudem widerspricht das staatliche Handeln dem
Prinzip des vorrangigen Kindeswohls (Artikel 3 UN-KRK) sowie dem Recht auf Entwicklung und Gesundheit (Artikel 6 UN-KRK). Die  Kadaver und die Giftköder stellen ein massives gesundheitliches Risiko dar.


3. Verstoß gegen das Recht auf Bildung und eine gewaltfreie Erziehung (Art. 29 UN-KRK)
Artikel 29 der UN-KRK fordert eine Bildung, die das Kind zur Achtung vor der natürlichen Umwelt und zu einem Leben in einer freien, friedlichen Gesellschaft erzieht. Das staatlich sanktionierte Abschlachten von Lebewesen vermittelt Kindern ein zerstörerisches Bild vom Wert des Lebens und untergräbt systematisch die pädagogischen Bemühungen um Empathie und Gewaltfreiheit.


Forderungen an die Verantwortlichen und internationalen Organe:


• Sofortiger Stopp der Tötungen: Die grausamen Keulungen müssen unverzüglich eingestellt und durch humane, wissenschaftlich fundierte Methoden wie das TNVR-Programm (Trap-Neuter-Vaccinate-Return) ersetzt werden.


• Schutz von Kindern vor Gewaltszenen: Behörden müssen sicherstellen, dass Kinder keinerlei visueller oder akustischer Gewalt gegen Tiere ausgesetzt werden.


• Internationale Überprüfung: Die zuständigen UN-Ausschüsse und internationalen Menschenrechtsorganisationen werden aufgefordert, die Einhaltung der Kinderrechte in Marokko im Kontext dieser Praxis strengstens zu überprüfen. Der Schutz von Tieren und der Schutz von Kindern sind untrennbar miteinander verbunden.

Eine Gesellschaft, die Gewalt gegen Schwache duldet oder aktiv fördert, beschädigt die Seelen ihrer jüngsten und verletzlichsten Mitglieder.

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name / Ihre Organisation] hier, um einen Text zu schreiben.

 

Beschwerde an die marokkanische Botschaft

An die
Botschaft des Königreichs Marokko
[Adresse der Botschaft, z. B. Niederwallstraße 39, 10117 Berlin]

[Aktueller Ort], den [Aktuelles Datum]

Dringende Beschwerde: Systematische Massentötungen von Straßenhunden im Zuge der Vorbereitungen auf die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2030

Sehr geehrte Frau Botschafterin, / Sehr geehrter Herr Botschafter,
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit tiefem Entsetzen und großer Besorgnis verfolge ich die aktuellen Berichte internationaler Medien sowie namhafter Tierschutzorganisationen über den Umgang mit Straßenhunden in Marokko. Berichten zufolge werden im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 schätzungsweise bis zu drei Millionen Straßentiere systematisch und auf grausame Weise – darunter durch den Einsatz von Strychnin-Gift, Erschießungen und unzumutbare Verwahrung – getötet, um das Stadtbild für internationale Besucher vermeintlich zu „säubern“.

Dieses Vorgehen steht in direktem Widerspruch zu den offiziellen Zusagen, die Marokko im Zuge des FIFA-Bewerbungsverfahrens gemacht hat. Im offiziellen Evaluierungsbericht zur WM 2030 wurde festgehalten, dass Tiertötungen seit August 2024 im Land untersagt sind und stattdessen staatliche Ressourcen in Kastrations- und Impfprogramme (TNVR: Trap, Neuter, Vaccinate, Return) fließen sollen. Die Realität vor Ort zeichnet laut Tierschützern jedoch ein völlig anderes, zutiefst unethisches Bild.

Als Bürgerin/Bürger und potenzieller Gast Ihres Landes weise ich nachdrücklich darauf hin, dass ein solches Vorgehen das Ansehen Marokkos weltweit massiv beschädigt. Die Vorfreude auf ein globales Sportfest, das für Fairplay und Völkerverständigung stehen sollte, wird durch dieses unermessliche Tierleid überschattet. Ein „sauberes Stadtbild“, das auf dem grausamen Tod von Jahrmillionen fühlender Lebewesen aufbaut, wird von der internationalen Gemeinschaft nicht akzeptiert.

Ich fordere die marokkanische Regierung und die zuständigen Kommunalbehörden daher dringend dazu auf:

  1. Den sofortigen und endgültigen Stopp aller Tötungs- und Vergiftungsaktionen von Straßenhunden und -katzen anzuordnen.
  2. Die bestehenden nationalen Vereinbarungen und Gesetze zum Tierschutz strikt umzusetzen und zu kontrollieren.
  3. Flächendeckende, humane und wissenschaftlich erprobte Methoden wie das TNVR-Konzept (Fangen, Kastrieren, Impfen, Freilassen) in enger Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Tierschutzorganisationen zu etablieren.
  4. Transparenz zu schaffen und unabhängigen Tierschützern uneingeschränkten Zugang zu staatlichen Tierauffangstationen zu gewähren.

Töten löst das Problem der Überpopulation nicht nachhaltig, sondern schafft lediglich ein temporäres Vakuum, das schnell wieder gefüllt wird. Nur eine humane, nachhaltige Strategie zeigt die Modernität und das Mitgefühl, die man von einem fortschrittlichen Gastgeberland der Weltmeisterschaft erwartet.

Ich hoffe inständig, dass das Königreich Marokko seiner Verantwortung gerecht wird und sich für den Weg des Mitgefühls und des echten Tierschutzes entscheidet. Über eine Stellungnahme Ihrerseits zu den eingeleiteten Maßnahmen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

[Ihre handschriftliche Unterschrift bei postalischem Versand]

[Ihr Vorname] [Ihr Nachname

An den Innenminister in Marokko

[Ihr Name]

Objet : Protestation solennelle contre l'abattage systématique des chiens errants au Maroc

Excellence Monsieur l’Ambassadeur,

Par la présente, je tiens à vous exprimer ma profonde préoccupation et mon indignation face aux campagnes d'abattage systématique et cruel des chiens errants actuellement menées dans plusieurs villes du Royaume du Maroc.

En tant que citoyen engagé et respectueux des droits des animaux, je suis profondément choqué par les images et les rapports concordants documentant l'empoisonnement et l'exécution par balle de ces animaux. Ces pratiques non seulement causent des souffrances inacceptables, mais elles ternissent également de manière significative l'image internationale du Maroc, un pays par ailleurs réputé pour son hospitalité et sa culture.

L'Organisation mondiale de la santé (OMS) et l'Organisation mondiale de la santé animale (OMSA) ont démontré à maintes reprises que l'abattage de masse est inefficace pour contrôler les populations de chiens ou pour éradiquer la rage. La seule méthode humaine, durable et scientifiquement prouvée reste le programme TNVR (Traper-Neuter-Vaccinate-Return : Capturer-Stériliser-Vacciner-Relâcher).

Bien que le ministère de l'Intérieur marocain ait signé une convention en 2019 interdisant l'usage d'armes à feu et de poison contre les chiens errants, les rapports sur le terrain montrent que ces directives ne sont pas respectées partout.

Je vous prie de bien vouloir transmettre cette protestation auprès de votre gouvernement à Rabat. Nous demandons instamment l'arrêt immédiat de ces violences, l'application stricte de la convention de 2019 et la mise en œuvre de solutions éthiques, en collaboration avec les associations de protection animale locales.

Dans l'attente d'une prise de position claire et d'actions concrètes, je vous prie d'agréer, Excellence Monsieur l’Ambassadeur, l'expression de ma haute considération.

[Ihre Unterschrift]

[Ihr Name]