Lebendtiertransporte: Leiden auf Rädern
Das Leid ist oft unsichtbar...
Besonders Rinder werden stundenlang und teils über Grenzen hinweg transportiert – bei Hitze, Enge, Durst, Erschöpfung und Angst. Die EU-Transportverordnung von 2007 schützt Tiere aus unserer Sicht nicht ausreichend. Lebewesen sind keine Ware.

Die EU Tiertransportverordnung
- Tiere dürfen bei bis zu 35 °C befördert werden
- Rinder bis zu 29 Std. auf 1,5 qm
- Hühner dürfen 12 Std. ohne Futter und Wasser transportiert werden
- Schweine bis zu 24 Std. ohne Pause
- die Transportintervalle können endlos fortgesetzt werden, kein Verbot von tage- oder wochenlangen Transporten
Lebendtransporte nach diesem Gesetz sind Tierquälerei!!!
Enge, Hitze und endlose Fahrten
In überfüllten Transportern fehlt Rindern oft der nötige Platz, um sicher zu stehen oder sich auszuruhen. Gerade bei hohen Temperaturen wird die Fahrt zur Tortur: Die Luft ist stickig, Wasser kann knapp werden, und Stress sowie Überhitzung belasten die Tiere schwer. Lange Fahrzeiten bedeuten für jedes einzelne Tier anhaltende Angst, Schmerzen und völlige Erschöpfung.

Eine Verordnung, die Tiere im Stich lässt
Die geltende EU-Transportverordnung stammt aus dem Jahr 2007. Sie erlaubt weiterhin lange Transporte lebender Tiere und bietet aus Sicht vieler Tierschützerinnen und Tierschützer keinen wirksamen Schutz vor vermeidbarem Leid. Kontrollen, Pausen und Versorgung reichen nicht aus, wenn Tiere bei großer Hitze und auf langen Strecken unterwegs sind. Wir brauchen deutlich kürzere Transportzeiten, konsequenten Schutz bei Extremtemperaturen und ein Ende der Exporte in Drittstaaten.

Deine Stimme kann Tiere schützen
Schau nicht weg: Aufrüttelnde Bilder und Berichte machen sichtbar, was hinter den Wänden der Tiertransporter geschieht. Unterstütze die Petition des Deutschen Tierschutzbundes und weitere Petitionen gegen grausame Lebendtiertransporte. Teile die Informationen, sprich darüber und setze dich gemeinsam mit Tierschutz ist Ehrensache für Tiere ein, die sich nicht selbst wehren können.